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Wiederkehrendes Sodbrennen wird ausgelöst durch das Aufsteigen überschüssiger Magensäure in die Speiseröhre, häufig verbunden mit einer Schwächung des Schließmuskels (Ösophagussphinkter), der den Eingang von der Speiseröhre zum Magen normalerweise verschließt.
- Im Magen produzieren winzige Pumpen die Magensäure. Zusammen mit Pepsin und anderen für die Verdauung wichtigen Substanzen bildet diese den aggressiven Verdauungssaft. Die Magenschleimhaut schützt den Magen vor Schädigungen.
- Gelangt Nahrung über die Speiseröhre in den Magen, öffnet sich der Ösophagussphinkter zwischen der Speiseröhre und dem Magen, so dass die Nahrung passieren kann. Anschließend schließt sich der Muskel wieder und verhindert dadurch das Aufsteigen von Mageninhalt in die Speiseröhre.
Reflux
- Wenn der Schließmuskel sich nicht richtig zusammenzieht, erfolgt ein Reflux, das heißt, es fließt Magensaft in die Speiseröhre zurück. Die enthaltene Magensäure ist stark ätzend und reizt die empfindliche Schleimhaut der Speiseröhre.
- Der Säurereflux äußert sich unmittelbar als Sodbrennen und wird in der Regel direkt nach einer Mahlzeit als ein unangenehmes Brennen hinter dem Brustbein wahrgenommen.
- Für viele Betroffene ist Sodbrennen ein häufig auftretendes und schmerzhaftes Problem, das im Laufe der Zeit nicht nur Speiseröhre schädigen, sondern auch das Risiko für weitere Erkrankungen erhöhen kann.
Medizinische Terminologie im Zusammenhang mit Sodbrennen
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