Was ist Sodbrennen? Was passiert im Magen?

Sodbrennen wird ausgelöst durch das Aufsteigen überschüssiger Magensäure in die Speiseröhre und ist sehr häufig verbunden mit einer Schwächung des Schließmuskels (Ösophagussphinkter), der normalerweise den Übergang der Speiseröhre zum Magen abriegelt.

Warum ist die Magensäure so wichtig für die Verdauung?

Die Magensäure ist für die Spaltung von Nahrungseiweißen im Magen verantwortlich. Indem sie die Eiweiße aus dem Nahrungsbrei heraus spaltet, leitet sie die Eiweißverdauung ein. Wer eiweißreiche Lebensmittel verdauen will, braucht daher viel Magensäure.

Was passiert im Magen bei Sodbrennen und Reflux?
  1. Speiseröhre
  2. Sphinkter
  3. Magensäure
  4. Magenwand mit Protonenpumpen

Funktionsfähiger Schließmuskel

Beim Schluckvorgang öffnet sich der Schließmuskel zwischen Speiseröhre und Magen, so dass die Nahrung passieren kann. Danach schließt sich der Muskel wieder und verhindert so das Aufsteigen von Mageninhalt in die Speiseröhre.

Geschwächter Schließmuskel:

Ist der Schließmuskel geschwächt und kann sich nicht richtig zusammenziehen, erfolgt ein Reflux. Der saure Magensaft fließt in die Speiseröhre zurück und reizt die empfindliche Schleimhaut.

Häufiges Sodbrennen ist nicht nur ein schmerzhaftes Problem, das im Laufe der Zeit die Speiseröhre schädigen, sondern auch das Risiko für weitere Erkrankungen erhöhen kann.

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