Lexikon

Antazidum

Ein Antazidum ist eine Substanz, die Magensäure neutralisiert und so das Sodbrennen schnell lindert.

Belegzelle

Mit seiner Ansammlung von Protonenpumpen ist diese Zelle für die Säureproduktion im Magen verantwortlich.

Gastroenterologe

Ein auf die Fehlfunktionen und Leiden des Magen-Darm-Traktes, einschließlich der Speiseröhre, spezialisierter Arzt.

Gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD)

Eine Krankheit, bei der Mageninhalt in die Speiseröhre zurückläuft. Wiederkehrendes andauerndes Sodbrennen ist das häufigste Symptom von GERD. Weitere Symptome umfassen Erbrechen, Schluckbeschwerden, Husten, Heiserkeit und das Gefühl einer zugeschnürten Kehle. Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker, falls Sie von einem dieser Leiden betroffen sind.

Magensäure

Die zur Verdauung von Nahrung im Magen produzierte Säure.

Ösophagitis

Speiseröhrenentzündung.

Ösophagus

Die Speiseröhre, durch die Nahrung vom Mund in den Magen gelangt. Der Ösophagus ist Teil des Verdauungssystems.

Pepsin

Pepsin ist ein Verdauungsenzym, das für den Eiweiß-Abbau im Magen zuständig ist.

Protonenpumpeninhibitoren (PPI)

In der Magenwand befinden sich Millionen so genannter Protonenpumpen, die für die Magensäureproduktion zuständig sind. Protonenpumpenhemmer (=Protonenpumpeninhibitoren) sind Arzneimittel, die die Produktion von überschüssiger Magensäure hemmen.

Reflux

Das Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre. Die so genannte Reflux-Erkrankung tritt in der Regel auf, wenn zu viel Magensäure produziert wird oder/und der Schließmuskel der Speiseröhre (Ösophagussphinkter - UöS) nicht richtig arbeitet, so dass Magensaft in die Speiseröhre aufsteigen kann. Dieser Zustand wird auch als gastroösophagealer Reflux bezeichnet.

Sodbrennen

Brennende Beschwerden in der Brust, direkt hinter dem Brustbein. Das brennende Gefühl wird durch Aufsteigen von Magensäure in die Speiseröhre verursacht.

Unterer Ösophagussphinkter (UöS)

Ein Schließmuskel, der den Übergang von der Speiseröhre in den Magen verschließt, und der unter normalen Bedingungen verhindert, dass Magensaft in die Speiseröhre aufsteigt.

Schließmuskel

Der Schließmuskel (griech. Sphinkter) ist ein ringförmiger Muskel, der ein Hohlorgan völlig abdichten kann. Seine Aufgabe ist es, einen Vorwärts- oder Rückwärtsfluss zu verhindern. So verschließt z.B. der so genannte untere Ösophagussphinkter (Speiseröhrenschließmuskel) den Mageneingang und sorgt dafür, dass die Magensäure nicht zurück in die Speiseröhre fließen kann.

Kortikoide

Kortikoide sind in der Medizin vielseitig einsetzbar, sie gelten u.a. als antirheumatisch und antiallergisch. In ihrer chemischen Struktur und Wirkung haben sie sehr viel gemein mit unserem körpereigenen Cortisol, einem Hormon der Nebennierenrinde.

Nichtsteroidale Antirheumatika

Die nichtsteroidalen Antirheumatika sind Schmerzmittel, auch unter der Abkürzung NSAR bekannt. Da sie eine entzündungshemmende Wirkung haben, werden sie auch zur Rheumatherapie eingesetzt. Allerdings können die Nebenwirkungen schwerwiegend ausfallen. Häufig kommt es zu Magen- und Darmproblemen, selten auch zu Magengeschwüren.

Bringt Sodbrennen unter Kontrolle.